Weiter geht’s!

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Nach einem intensiven Sommer voller Arbeiten am Bus haben wir es im Herbst ein bisschen ruhiger angehen lassen. Doch ganz untätig waren wir in den vergangenen Monaten auch nicht – diverse Teile wurden neu bestellt, alte Schrauben ersetzt. Außerdem haben wir begonnen, die Kartons für die neuen Innenverkleidungen zu lackieren. Diese Schablonen bestehen aus einem Material vergleichbar mit dem von Rückwänden eines Kastens. Der Vorbesitzer aus den Niederlanden hatte sie bereits erstellt und uns mitgegeben. Nun haben wir sie lackiert, damit Wasser besser davon abperlt – auch wenn wir nicht damit rechnen, dass es jemals soweit kommen wird. Der Neubezug mit den Stoffen erfolgt erst – vielleicht schon diesen Winter.

Hier ein Vergleich – die 50 Jahre alte Innenverkleidung (aeropapyrus) mit den neuen Hartkartons, welche dann erst mit denselben Stoffen bezogen werden, welche auch die Sitze haben.

Außerdem wollten wir sehen, wie es um den Zustand der Fensterrahmen der beiden Vordertüren steht. Grundsätzlich erschienen beide noch brauchbar, das Rahmengestell der Fahrerseite war eventuell ein bisschen mehr vom Rost befallen. Also wurde geschliffen – und siehe da, alles noch brauchbar.. wobei natürlich noch ein bisschen Arbeit notwendig ist!

Danach waren wir richtig motiviert und haben auch die beiden Stoßstangen vorerst mal grob auf den Außenseiten abgeschliffen. Beide Stoßstangen weisen diverse Dellen auf. Die hintere Stoßstange war außerdem eingeschnitten und nach innen gebogen – wir vermuten dass der Bus einst einen Käfermotor verbaut hatte und somit der Auspuff Platz hatte. Da das eingeschnittene Blech aber zum Glück nur eingerollt war, konnte es wieder zurechtgebogen und geschweißt werden. Im Sommer haben wir es dann gleich mit einer Grundierung versehen, was gut am helleren Weiß in den Fotos zu sehen ist. Nun kam schweres Gerät zum Einsatz – eine Flex mit Drahtbürstenaufsatz sorgte dafür, dass auf beiden Stoßstangen rasch wieder bares Metall zu sehen war. Natürlich muss hier nochmal mit feinerem Schleifpapier nachgearbeitet werden. Nachdem die US-Ausführungen der Stoßstangen Hörner und ein dünneres, parallel verlaufendes Rohr aufweisen, haben wir zuvor natürlich beide Stoßstangen zerlegt. Angefangen bei den Zierleisten mit Gummi-Einsatz an den Ecken bis hin zur letzten Schraube und der Stoßstangenhalterung. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit und ersetzten gleich sämtliche Schrauben – denn es hat sich schon oft herausgestellt, dass teilweise rostige Schrauben festsaßen, abgenutzt waren oder gar abgebrochen sind. Manchmal fehlte gar eine Schraube oder es wurde irgendwann mal eine falsche montiert. Nun aber haben wir wieder sämtliche korrekten Schrauben für die Stoßstangen. Eine Bildergalerie hierzu:

Bei der vorderen Stoßstange waren wir noch etwas vorsichtiger – siehe Bilder oben. Doch um den Prozess bei der hinteren Stoßstange zu beschleunigen, entschlossen wir uns zum Winkelschleifer mit Drahtbürsten-Aufsatz. Hier die Bilder zu den Schleifarbeiten an der Rückstoßstange – am ersten Bild sieht man gut den oben erwähnten Einschnitt auf der Unterseite der Stossstange:

Auch sonst hat sich einiges ergeben, wir waren drauf und dran eine T1 Pritsche aus den frühen Sechziger Jahren zu kaufen. Diese erschien mitten im 22. Bezirk in Wien nachdem der Besitzer das Grundstück vom Gestrüpp der letzten Jahrzehnte befreien ließ. Genau neben der Wagramer Straße stand sie – eine ehemalige Feuerwehr Pritsche, an der ich vermutlich schon unzählige Male mit der U-Bahn vorbei gefahren bin. Gleich daneben ein Chinese, den ich auch schon öfters aufsuchte…

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Leider ist es mit dem Zuschlag aber nichts geworden, doch das zeigt wieder einmal, dass man die Augen und Ohren überall offen halten muss – es gibt sie noch, die echten Scheunenfunde! Mehr dazu werde ich demnächst in einem separaten Blog verfassen.

Weniger wichtig für den Bus, aber ich möchte es euch dennoch nicht vorenthalten:

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Die AustroSplit Visitenkarten! Da es sich doch schon ein paar Mal ergeben hat, dass Leute uns auf den Bus ansprachen als er im Sommer draußen stand und wir schraubten, habe ich mich dazu entschlossen diese kleinen Kärtchen zu gestalten. Schließlich will ich ja die Idee von Marks alter Facebook Seite aufrechterhalten und auf diesem Weg möglichst viele Leute an Eve’s neuen Abenteuern teilhaben lassen.

Und zur guter Letzt noch ein Einblick in unsere „Buszimmer“ wie mein Vater und ich es sehr zur Freude meiner Mutter nennen. Aufgrund der sehr engen Garage und der Kälte draußen, wanderten nun sämtliche ausgebauten Busteile in unseren Keller. Man glaubt gar nicht wieviel Platz das alles einnimmt!

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